Stefan Krüger | lyrische Texte
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verloren im nichts
versunken in der einsamkeit
wird er zu einem kind
er atmet luft, er atmet zeit
er kennt kein glück, er kennt kein leid
sein geist ist wie ein wind

auf einer insel nah der nacht
steht isoliert sein heim
es ist das haus, wo niemand lacht
und niemand eine träne macht
noch nicht mal insgeheim

doch manchmal geht der vorhang auf
der ihm die sicht verwehrt
er wundert sich, dann lacht er auf
dann rollen tränen ihm zuhauf
dann ist sein geist entleert

versunken in der einsamkeit
wird er zu einem kind
er ist zum leben nicht bereit
denn er ist hüter einer zeit
die immer neu beginnt
Stefan Krüger, Brühl, April 1999
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