Stefan Krüger | lyrische Texte
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lob der faulheit
einfach in der welt zu sitzen
ohne hektik und verdruss
ganze stunden zu stibitzen
die man sonst erwerben muss

augenblicke zu verschwenden
wie ein blicke-milliardär
nicht den geist auf das zu wenden
was denn noch zu schaffen wär

nur der blumensüßen warmen
brise gelten, die da weht
und den abend zu umarmen
der verträumt vorübergeht

herrlich ist, sich zu bequemen
wer die zeit sich nimmt, ist reich
denn, sich zeit für nichts zu nehmen
ist zu schwer und leicht zugleich
Stefan Krüger, Rom, Oktober 2006
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