Stefan Krüger | lyrische Texte
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der tanz des vergessens
im arm des verdrängens, der jeden umschlingt
wenn er in die richtigen abgründe sinkt
da tanzen die menschen gepackt von musik
die süß in die welt der vergessenheit wiegt
sie tanzen besessen und fühlen sich frei
und wähnen die sorgen und ängste vorbei

ob mächtiger herrscher, ob einfacher mann
ob königin oder die frau nebenan
sie sind ihm verloren, sie tanzen das lied
bei dem man die angst und die sorge nicht sieht
sie kennen das schmeicheln von der melodie
denn wer es getanzt hat, vergisst das lied nie

wie glücklich ist der, der ihn niemals gespürt
den arm, der im tanz in die dunkelheit führt
und dabei der last, die das leben bestimmt
mit leichtigkeit jede bedrohlichkeit nimmt
der arm, der im tanze uns liebevoll stützt
und so vor der eignen vergangenheit schützt

die macht der musik ist so grenzenlos groß
wer einmal getanzt hat, den lässt es nicht los
es spielt in ihm weiter, bei tag und bei nacht
das lied, das so leicht das vergessen gebracht
auch wenn er nun müde die ruhe nur sucht
er bleibt bis zum tode zum tanzen verflucht
Stefan Krüger, Brühl, 30.11.2008
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