Stefan Krüger | lyrische Texte
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lass uns rennen
für andreas
wir rennen blind im tag verfangen
der uns an tausend orte zieht
als müssten wir ein ziel erlangen
das kaum erreicht, uns wieder flieht

doch wer es wagt, sich zu verschließen
und trotzdem rennt, den treibt die kraft
die pur aus freude am genießen
verbrennt und sich bewegung schafft

was auf uns liegt, es falle nieder
was uns bedrückt, sei federleicht
komm, bruder, lass uns rennen wieder
wir haben längst das ziel erreicht
Stefan Krüger, Köln, 31.10.2009
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