Stefan Krüger | lyrische Texte
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mein sitz ein stein
mein sitz ein stein
umrankt vom wilden wein
und ein gezähmter rot im glas
die nackten füße streicheln gras
der wind weht mild, der wein ist schwer
ein amselgruß vom kirschbaum her
so soll es sein

nur einen steinwurf weit von mir
ein junge aus papier
der keinen tag mehr kennt
er sitzt erfroren weltgetrennt
sein blick greift leer
er existiert nur vor sich her
ich trinke wein
Stefan Krüger, August 2002
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