Stefan Krüger | lyrische Texte
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silvester
was wir dieses jahr auch ertrugen
was unsere nächte beschwert
womit wir uns stritten und schlugen
das gilt ab sofort als verjährt

womit wir uns zukünftig mühen
was bald den kalender befleckt
die sorgen, die morgen schon blühen
die liegen noch fern und versteckt

wir lassen die zeit träge fahren
sodass sich die hektik verliert
wir nennen es zwischen den jahren
als ob keine zeit existiert

und was wir als auszeit uns geben
was uns zu uns selbst kommen lässt
das ist doch vielmehr unser leben
und ohne belang scheint der rest

das können wir uns nicht bewahren
zu viel, was zur unruhe treibt
doch hoffe ich zwischen den jahren
dass etwas der ruhe uns bleibt
Stefan Krüger, Brühl, 02.01.2011
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