Stefan Krüger | lyrische Texte
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junge am straßenrand
sein blick fliegt frei und freudetrunken
durch die von wind bewegte welt
und landet, wo es ihm gefällt
just als der wind den atem hält
in einem schönen traum versunken

wer weiß, wo er jetzt stehen sollte
gewiss nicht hier am straßenrand
den blick ins nirgendwo gebannt
ein heft zerknittert in der hand
das er vielleicht noch lesen wollte

er hat sich in sich selbst verloren
und der verlust ist ein genuss
so sehr, dass er still lächeln muss
sein wille kreist als runder fluss
er ist aus purem glück geboren
Stefan Krüger, Bonn, 10.03.2011
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