Stefan Krüger | lyrische Texte
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gedanken zur nacht
kommt mein gehirn nachts nicht zur ruh
und meine welt ins wanken
dann mache ich die augen zu
und mir dabei gedanken

gedanken machen ist nicht schwer
es braucht dazu erinnern
man macht sich seine sinne leer
und findet es im innern

ich selber finde erst die angst
die ist einst zugeflogen
doch dann ein lied, das du mir sangst
bevor du mich belogen

ich mag gedanken machen sehr
gedanken schaffen weite
ich balancier sie hin und her
dann leg ich sie zur seite

das lied, das du gesungen hast
schwingt leise noch im zimmer
es summt umher frei jeder last
und schwört, es bleibt für immer

mein lächeln stirbt, der geist erlischt
der viel zu lange wachte
und alles ist weit fort gewischt
das, was welt wankend machte
Stefan Krüger, Yokohama, August 2012
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