Stefan Krüger | lyrische Texte
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mein haus ist voller lieder
mein haus ist voller lieder
sie stapeln sich auf tisch und bank
die alten stopf ich in den schrank
doch alle tage wieder
fällt eines blank
hernieder

nichts kann ein lied zerstören
sie bleiben heil und polyphon
verliert sich mal ein kleiner ton
dann ist, so kann ich schwören
der nächste schon
zu hören

unhaltbar ist mein singen
die lieder strömen durch die luft
durchmischen sich wie duft und duft
beim ineinanderdringen
trennt keine kluft
das klingen

an manchen schönen tagen
geschieht es, dass ein fenster bricht
ein lied fließt aus mir wie ein licht
man mag mir droh′n, mich schlagen
ich kann ihm nicht
entsagen
Stefan Krüger, Yokohama, 13. August 2013
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