Stefan Krüger | lyrische Texte
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vier wunder der schöpfung
nichts ist, kein sein, es knallt, wir sind
ein unbegreifbar großer knall
im nirgendwo, und es beginnt
ganz neu die zeit, ganz neu das all

ein totes land, ein regenguss
kaum wahrnehmbar ein sonnenstrahl
da explodiert im überfluss
ein meer aus blüten ohne zahl

ein weißes blatt, das sprachlos macht
ein wort zum leid, ein wort zur lust
dass sprache wird; ein geist erwacht
und wird sich selbst als geist bewusst

ein kurzer liebevoller blick
ein mensch, den man vollkommen nennt
ein feuerwerk aus purem glück
das unauslöschlich ewig brennt
Stefan Krüger, Bonn - Köln, 29. Mai 2015
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