Stefan Krüger | lyrische Texte
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das ewige licht
siehst du diesen stern dort funkeln
strahlend schön wie ein kristall
doch kaum wahrnehmbar im dunkeln
winzig weiß im weiten all

würdest du ihn näher kennen
überlebtest du es nicht
denn du würdest jäh verbrennen
wie ein haar im kerzenlicht

in unglaublich heißen sphären
brennt er voller höllenwut
massen, die sich selbst verzehren
in gigantisch großer glut

hier aus endlos weiter ferne
scheint sein licht nicht einmal grell
darum leuchten uns die sterne
nachts am himmel freundlich hell

fürchte nicht die dunkelheiten
blicke trostvoll in die nacht
denn seit anbeginn der zeiten
ist der himmel uns entfacht
Stefan Krüger , Bonn - Köln, 5. April 2016
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