Stefan Krüger | lyrische Texte
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drei worte nur
in einer zeit aus wut
als wie in einer flut
die worte haltlos trieben
und sich im zorn zerrieben
da hatte ich mich ohne mut
der einsamkeit verschrieben

durch zufall fand ich dich
du sagtest inniglich
drei worte mir zu eigen
um mir das glück zu zeigen
und voller hoffnung sprach auch ich
drei worte, um zu schweigen

es tobten ringsumher
die worte inhaltsleer
sie dröhnten und verschwanden
doch unsre worte fanden
in uns ein heim und wogen schwer
dass wir uns stumm verstanden

drei worte nur von dir
ich könnte jetzt und hier
sie in die hassflut schreien
die welt damit befreien
ich fürchte nur, sie würde mir
die stille nie verzeihen
Stefan Krüger, Köln, 03. Mäz 2017
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