Stefan Krüger | lyrische Texte
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die unschuld, wie sie im buche steht
so manches wort, das aufgeschrieben
wär besser unvermerkt geblieben
doch ist ein wort erstmal entfacht
verliert der dichter seine macht

es fällt ihn an, durchbrüllt den geist
dass es ihn innerlich zerreißt
bis er es endlich ausgedacht
und damit auf papier gebracht

dort steht es scheinbar friedlich nun
als kann es keinem leid antun
Stefan Krüger, Brühl, Winter 2000
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